Konzept

Die immer größer werdenden Probleme in der heutigen Erziehung, die meistens erst in den unteren Klassen der Schule zum Vorschein kommen, zeigen uns, wie wichtig die Jahre sind, die unsere Kinder im Kindergarten verbringen. Was die Kinder erleben, erfahren, erlernen, in den ersten sieben Jahren, hat Auswirkung auf ihr ganzes Leben. Im Kindergartenalter Versäumtes ist ein Leben lang nicht mehr nachzuholen!


In den ersten sieben Jahren ist vor allem die Nachahmung und das Vorbild wichtig für die Kinder. Daher ist mein Motto im Kindergarten, sinnvolle und nachvollziehbare Handlungen in Anwesenheit des Kindes und mit den Kindern durchzuführen. Das bedeutet, je nach Alter und Geschicklichkeit freudevoll mittun zu dürfen - Brötchen backen, Tisch decken, Geschirr spülen und vieles mehr. Wenn wir Weizenkörner in die Erde säen, die wir im Sommer ernten und dreschen können, mit einer Handmühle zu Mehl mahlen, wovon wir unsere Frühstücksbrötchen backen, vermitteln wir unseren Kindern nicht nur Weltzusammenhänge, sondern auch Werte.

Unser Spielraum mit Spielständern und Tüchern, immer frei nach Wunsch umbaubar, setzt der Phantasie keine Grenzen.

ooo
 
Wir gehen bei jedem Wetter in den Garten, wo klettern, springen, schaukeln und mit Sand und Wasser matschen möglich ist.

Zum wichtigsten Teil des Vormittags gehört auch das Freispiel mit kaum fertig ausgestalteten Spielsachen und Naturmaterialien (ohne giftige Inhaltsstoffe, wie sie oft in herkömmlichem Spielzeug vorhanden sind). Ein Kind, das sich in seinen ersten Jahren schöpferisch in sein Spiel vertiefen kann, wird später die vom Leben gestellten Aufgaben auch individuell und selbstbewusst lösen können.

Die "seelische Nahrung" und die Sprache haben in unserem Kindergartenalltag einen großen Stellenwert. Mit der Sprache können wir das Gedachte ausdrücken, unsere Gefühle zum Ausdruck bringen. Die Reigen, Puppenspiele, kleine Geschichten und das Singen und Spielen an der Kinderharfe ermöglichen es den Kindern, ihren Wortschatz zu erweitern und sich spielend in die Muttersprache einzuleben.

Malen mit Wasserfarben und mit Wachsmalblöcken gehört zu unserem täglichen Angebot.
Durch die kleine Gruppengröße ist die individuelle Förderung gesichert. Ich biete regelmäßig Elternabende an. Unser Kindergarten ist christlich orientiert, aber nicht konfessionel gebunden und grundsätzlich offen für alle Kinder.